
Brasilien
Wo ich mich in den Dschungel verliebt habe

Brasilien
Wo ich mich in den
Dschungel verliebt habe

Braslilien. Was soll ich sagen? Ein Land, das fast alles, was ich liebe, vereint. Dichter, gefühlt undurchdringlicher Dschungel
(wir nennen ihn liebevoll den "grossen Brokkoli", weil er von oben gesehen eben genauso aussieht), traumhafte, gefühlt endlose weisse Sandstrände, Wälder voller Kokospalmen, tro-
pische Wasserfälle und eine unglaubliche Tierwelt. Nasenbären haben unsere Bananen geklaut, bei den Iguazú Fällen durfte ich den Lauten eines wilden Tukans lauschen, und im Dschungel haben wir neben Faultieren, Kaymanen und pinken Flussdelfinen sogar eine Goliath-Vogelspinne entdeckt, die grösste bekannte Vogelspinnenart auf der Welt.


Es ist ein gigantisches Land! Wir starteten unsere Reise in Rio, wo wir fünf Tage verbrachten. Wir entdeckten die Stadt zu Fuss, per Seilbahn und sogar per Velo, sahen die Stadt von oben aus dem Heli und gönnten uns danach einen Drink am Pool auf dem Dach unseres Hotels mit Aussicht auf die Copa Capana. Weiter ging es im Süden an die argentinische Grenze zu den beein-druckenden Iguazú Wasserfällen. Von dort aus flogen wir ganze fünf Stunden (!) bis nach Manaus im Norden, dem Hauptort des Bundesstaates Amazonas, von wo aus unser Abenteuer in den Dschungel startete. Dort haben wir eine Woche auf einem typischen Amazonasschiff verbracht, wurden mit ausschliesslich lokalen Gerichten verwöhnt, haben den Dschungel zu Fuss wie auf einigen Kanutouren erkundet und entlegene Dschungel-dörfer, die nur per Boot erreichbar sind, besucht. Auf einer optionalen Kayakfahrt auf dem Rio Negro, ein Nebenfluss des Amazonas, konnten wir Äffchen beobachten, die über uns von Baum zu Baum sprangen. Ein ganz besonderes Erlebnis.
Nach zwei sehr intensiven Wochen mit Städtetrips in Rio und Salvador de Bahia, einer Woche im Amazonas und einigen Ta-gen bei den Iguazú Fällen entspannten wir am vermutlich schön-sten Strand, den ich bis dann je gesehen hatte. Kilometerlang, menschenleer, gerade einmal eine einzige kleine Lodge, die sich aber mit ihren kleinen Holzhütten perfekt in die Landschaft einfügt, und umgeben von einem Wald aus Kokospalmen. Kokosnüsse zum Trinken an jeder Ecke.


Die Unterkünfte trumpften mit einem riesen Angebot an fri-schen Früchten. Namen wie Mangostan, Açaí, Cupuaçu oder Caju-frucht, die wir noch nie gehört hatten. Die Favelas konn-
ten wir aufgrund der Gefahr von Drogenkriegen leider nicht besuchen. Wer aber solch ein Land einmal gesehen hat, dem wird bewusst, wie gut wir es doch hier in der Schweiz haben.

























